Der Globalstrahlungssensor ANDWT500 von Andivi misst, wie viel Sonnenenergie tatsächlich auf eine Oberfläche trifft, und verwandelt unsichtbares Sonnenlicht in verwertbare Kennzahlen für Meteorologie, Gebäudetechnik und Industrie. Stellen Sie ihn sich als verlässlichen „Buchhalter des Sonnenlichts“ vor, der Einstrahlung in klare W/m²‑Werte mit linearer Genauigkeit umsetzt – vertrauenswürdig und nahtlos integrierbar in jedes professionelle Monitoringsystem.
Lernen Sie den ANDWT500 von Andivi kennen
Der Andivi ANDWT500 ist ein robuster Globalstrahlungssensor (Pyranometer), ausgelegt zur Messung der gesamten solaren Strahlung auf einer horizontalen Fläche. Er bietet standardisierte Ausgänge 0–10 V oder 4–20 mA und deckt typischerweise 0–1400 W/m² ab; optional sind 0–1000, 0–1200 oder 0–1600 W/m² verfügbar. Unter einer vergilbungsresistenten Plexiglas‑Kuppel und mit Schutzart IP65 ist er konsequent für den Außeneinsatz konstruiert. Die Montage an Wand oder Mast ist möglich, die Toleranz von ±5 % passt zu meteorologischen, automations‑ und feldanalytischen Anwendungen. Die Ausrichtung gelingt einfach über eine Süd‑Markierung, die Stromversorgung kann mit 24 VAC/DC oder 230 VAC erfolgen – ideal für Wetterstationen und Anlagen.

Was „Globalstrahlung“ wirklich misst
Die globale solare Strahlung setzt sich aus drei Komponenten zusammen: direkter Sonneneinstrahlung von der Sonnenscheibe, diffuser Strahlung aus der Atmosphäre und reflektierter Strahlung umliegender Flächen – all das erfasst der ANDWT500 gleichzeitig. Dieses Mischbild wird von Sonnenaktivität, Bewölkung, Luftfeuchte, atmosphärischer Transmissivität, Höhe und Oberflächengestalt geprägt; der Messwert ist somit die Summe eines dynamischen Himmelsorchesters, nicht die Stimme eines einzelnen Instruments. Erfasst wird dies über eine schwarz‑weiße Oberfläche am Sensorkopf – ein kleines „Yin‑Yang“, das Energie unterschiedlich absorbiert und reflektiert – deren thermischer Effekt in ein präzises elektrisches Signal für Aufzeichnung und Automatisierung umgesetzt wird.
W/m² erklärt
Die Einheit W/m² steht für Watt pro Quadratmeter, also die solare Leistung, die zu einem Zeitpunkt auf einen Quadratmeter trifft. Ein Wert von 800 W/m² bedeutet, dass jeder Quadratmeter 800 Joule pro Sekunde aufnimmt – hilfreich für PV‑Dimensionierung, Verschattungssteuerung, Validierung von Tageslichtstrategien oder saisonale Benchmarks mit einheitlicher Messlatte. In Europa erreichen klare Sommermittage oft 800–1000 W/m², während Bewölkung oder niedrige Sonnenstände die Werte stark reduzieren – genau das quantifiziert ein Pyranometer.
Einsatzbereiche eines Globalstrahlungssensors
Wetter und Klima: Wetterstationen leiten aus der Globalstrahlung Bewölkung, Transmissivität und Jahresprofile ab und bereichern Vorhersagen sowie Klimatologien mit belastbaren Bodenmessungen, die Satellitendaten sinnvoll ergänzen. Grundlage für Klimabasiswerte und Anomalie‑Tracking.
Gebäudeautomation: BMS können HLK‑Lasten senken, Verschattung steuern und Tageslichtnutzung optimieren – auf Basis realer Einstrahlung statt Annahmen –, was Komfort steigert und Energie spart. Betriebsteams koppeln Sensordaten mit TMY oder Modellreihen, um Gebäudehülle und Verglasung über die Jahreszeiten zu validieren.
Industrie und Energie: Solarparks, Prozesslinien und Umwelt‑Teststände verwenden W/m² zur Leistungsnormalisierung, zur Erkennung von Verschmutzung/Verschattung und zur Taktung von Abläufen in Ressourcenspitzen. Irradianz‑Zeitreihen verbessern Prognosen und KPIs auf Basis von GHI statt vager Wetterlabels.
Den passenden Messbereich wählen
0…1000 W/m²: Optimal für gemäßigte Klimata, Indoor‑Tageslichtstudien und konservative Gebäudeanwendungen, in denen 1000 W/m² selten überschritten werden – mit hoher Auflösung im Hauptarbeitsbereich.
0…1200 W/m²: Solides Mittelfeld für mittlere Breiten und universelle Wetterstationen; deckt klare Tage und gelegentliche Spitzen über 1000 W/m² ab, ohne Alltagsfidelität einzubüßen.
0…1600 W/m²: Für hohe Einstrahlung, Höhenlagen, reflektierende Umgebungen und Forschung – wo Extreme zählen und Headroom Sättigung bei seltenen, aber relevanten Peak‑Ereignissen verhindert.
Warum die schwarz‑weiße Oberfläche wichtig ist
Die schwarz‑weiße Oberseite des ANDWT500 wirkt wie ein kalibriertes Zweiton‑Thermometer: Schwarz absorbiert mehr Strahlung, Weiß weniger – die Differenz bildet ein sauberes Analog der Globalstrahlung. Der Ansatz ist langlebig, reproduzierbar und hervorragend geeignet für die lineare Wandlung in Standardsignale, wodurch die Integration in Datenlogger, SPS (PLC) oder SCADA zum Plug‑and‑Trend wird. Regelmäßige Reinigung und korrekte Südausrichtung sichern die Genauigkeit, IP65 schützt die Optik bei Regen und Staub.

Wie sonnig sind EU‑Hauptstädte?
Die durchschnittliche jährliche Globalstrahlung auf der Horizontalen (GHI) variiert in Europa deutlich – von etwa 1000 kWh/m²/Jahr in Mitteleuropa bis 1700 kWh/m²/Jahr im Mittelmeerraum; ursächlich sind Breitengrad und Bewölkungs‑Klimatologie. Unten ein Richtvergleich; exakte Werte hängen von Datensatz und Zeitraum ab, der Nord‑Süd‑Gradient bleibt jedoch stabil.
| Hauptstadt (EU) | Jährliche GHI (kWh/m²/Jahr) |
|---|---|
| Berlin, Deutschland | ~1050–1150 |
| Paris, Frankreich | ~1100–1200 |
| Wien, Österreich | ~1150–1250 |
| Madrid, Spanien | ~1600–1800 |
| Rom, Italien | ~1500–1700 |
| Athen, Griechenland | ~1600–1800 |
Monatsprofile: Berlin, Paris, Barcelona
Monatsmittel verdeutlichen den saisonalen Pulsschlag der Solarressource – Wintertief, Frühlingsanstieg, Sommerplateau, Herbstgleiten – hilfreich für HLK‑Strategien, PV‑Ertragsplanung und Tageslicht‑Scheduling. Repräsentative Muster für drei Städte folgen; projektgenaue Werte bitte direkt via PVGIS oder Global Solar Atlas ermitteln.
| Monat | Berlin | Paris | Barcelona |
|---|---|---|---|
| Jan | ~15–25 | ~20–30 | ~60–70 |
| Feb | ~40–50 | ~45–60 | ~80–90 |
| Mrz | ~70–80 | ~85–95 | ~130–140 |
| Apr | ~145–155 | ~140–150 | ~150–160 |
| Mai | ~170–180 | ~170–180 | ~195–205 |
| Jun | ~180–185 | ~180–190 | ~210–220 |
| Jul | ~175–185 | ~190–200 | ~215–225 |
| Aug | ~150–155 | ~160–170 | ~190–200 |
| Sep | ~100–110 | ~110–120 | ~140–150 |
| Okt | ~50–55 | ~55–65 | ~95–105 |
| Nov | ~20–35 | ~30–40 | ~60–70 |
| Dez | ~15–20 | ~20–30 | ~55–65 |
Quelle: The Joint Research Centre: EU Science Hub
Zuverlässigkeit durch Design
Andivi baut den ANDWT500 mit witterungsbeständigem Gehäuse, IP65‑Schutz und einer vergilbungsresistenten Kuppel, die optische Integrität bewahrt, Drift reduziert und Wartungsaufwand unter realen UV‑ und Umweltbedingungen senkt. Einfache Analogausgänge und dokumentierte Verdrahtung erleichtern die Inbetriebnahme, während die ±5 %‑Toleranz gut zu meteorologischen und gebäudetechnischen Anwendungen passt, die Konsistenz und Uptime priorisieren. Regelmäßige Reinigung und Ausrichtungs‑Checks halten das System im Soll; die Installationshinweise folgen üblicher Wetterstationspraxis.

Best Practices auf einen Blick
Waagerecht mit freiem Himmelsblick montieren; nach Süden gemäß Gerätemarkierung ausrichten.
Messbereich so wählen, dass Sättigung selten ist und relevante Auflösung erhalten bleibt – 1000 für Gebäude, 1200 für allgemeine Wetteranwendungen, 1600 für hohe Einstrahlung/Forschung.
Mit PV‑Zeitreihen bzw. Langzeitdatensätzen integrieren, um lokale Messungen gegenüber Mittelwerten zu kontextualisieren (KPI, Anomalieerkennung).
Einladung zur Zusammenarbeit
Wenn wetterrelevante Sensorik oder ein verlässliches Globalstrahlungs‑Instrument Ihre Projekte schärfen würde, unterstützt Sie das Andivi‑Team bei der Spezifikation von Messbereich, Ausgängen und Montage für Ihren Standort und Daten‑Stack. Ein kurzes Gespräch verwandelt abstraktes „Sonnenlicht“ in ein zuverlässiges Signal, auf das sich Ihre Systeme verlassen – Tag für Tag.


