Ein OEM-Raumregler für Gebläsekonvektoren (Fan Coil Units, FCUs) wird in technischen Spezifikationen häufig nur als Pflichtpunkt behandelt: „irgendetwas an der Wand mit Tasten, das den Ventilator ein- und ausschalten kann“. Der Alledio Room Controller verfolgt einen völlig anderen Ansatz. Er verhält sich weniger wie „etwas an der Wand“ und mehr wie ein kompaktes Smart Device – mit einer eleganten Glasfront, reaktionsschneller Touch-Bedienung und einer Benutzeroberfläche, die eher an ein Smartphone erinnert als an einen klassischen Thermostaten.
Hinter dem klaren, industriellen Design steht eine OEM-freundliche Plattform für Gebäudeautomations-Fachleute und Hersteller von Gebläsekonvektoren, die möchten, dass ihre Geräte optisch und haptisch so hochwertig wirken, wie sie technisch tatsächlich sind – wie im OEM-Überblick von Alledio ausführlicher beschrieben: OEM-friendly. Wenn der Gebläsekonvektor der Motor des Komforts ist, dann ist der Alledio Regler das Bedienpanel, das diesem Motor endlich gerecht wird.
Elegante, smarte Front-End-Lösung für jede FCU-Anwendung
Der Alledio Room Controller ist so gestaltet, dass er sich nahtlos in das Interior eines hochwertigen Hotels, eines modernen Büros oder eines exklusiven Wohnprojekts einfügt – ohne optisch „HVAC“ zu schreien. Die Glasfront, der minimale Rahmen und der reaktionsschnelle Touchscreen lassen ihn eher wie ein kleines Smart Display erscheinen und nicht wie ein Stück Anlagentechnik, das zufällig an der Flurwand gelandet ist.
Die Benutzeroberfläche (UI) ist bewusst einfach und intuitiv gehalten: klare Temperaturanzeige, selbsterklärende Lüfterstufen und Szenen- bzw. Betriebsmodus-Tasten, die projektspezifisch angepasst werden können. Da der Regler als OEM-Gerät ausgelegt ist, lässt sich das Interface an die visuelle Sprache des gesamten Gebäudes anpassen – sodass Ihr Raumregler für Gebläsekonvektoren (FCUs) endlich zur Qualität Ihrer Architektur passt.
Integrierte Sensorik: mehr Kontext, bessere Regelung
Im Inneren des Reglers steckt weit mehr als nur ein Temperatursensor. Die Alledio-Plattform integriert mehrere Messgrößen direkt in das Gerät:
Temperatursensor für die klassische Komfortregelung.
Feuchtesensor, um das Raumklima stabil zu halten und zu trockene oder klebrige Luft zu vermeiden.
Optionaler CO₂-Sensor für regelungstechnische Strategien, die sich an der Luftqualität orientieren.
Optionale Präsenzdetektion, die Absenkstrategien (Setback) steuern kann, wenn Räume ungenutzt sind.
Helligkeitssensor, der die Displayhelligkeit automatisch anpasst, damit der Bildschirm tagsüber gut ablesbar und nachts dezent ist.
Zusammen machen diese Funktionen den Regler zu einem kompakten Sensor-Hub. Für einen Raumregler für Gebläsekonvektoren (FCUs) bedeutet das, dass Entscheidungen nicht nur auf der Frage „Wie warm ist die Luft?“ beruhen, sondern auch Belegungsmuster und Luftqualitätsbedingungen berücksichtigen.
2-Leiter-FCU – nur Heizen

In Projekten mit 2-Leiter-Gebläsekonvektoren, die ausschließlich zum Heizen verwendet werden, kann der Alledio Regler so konfiguriert werden, dass er das System sauber und effizient führt. Ein Analogausgang wird zur Ansteuerung des Heizventils genutzt und moduliert je nach eingesetzter Regelstrategie.
Die Lüfterregelung ist flexibel:
Ein zusätzlicher Analogausgang kann als 0–10-V-Signal für einen EC-Lüfter oder einen AC-Lüfter mit 0–10-V-Eingang verwendet werden, oder
die verbleibenden drei Analogausgänge dienen als stufige Lüfteransteuerung: Stufe 1, Stufe 2, Stufe 3 für einen dreistufigen AC-Lüfter.
So können Sie wählen, ob Sie eine voll variabel geregelte Lüfterdrehzahl oder einen klassischen Drei-Stufen-Betrieb bevorzugen – alles auf derselben Plattform des Raumreglers für Gebläsekonvektoren (FCUs).
2-Leiter-FCU – nur Kühlen
Bei Anwendungen, die ausschließlich kühlen, ist die Signalzuordnung sehr ähnlich – nur aus Komfortsicht invertiert. Ein Analogausgang ist dem Kühlventil zugeordnet und ermöglicht eine modulierte Regelung des Kaltwasserdurchflusses durch den Wärmetauscher.
Der Lüfter kann wiederum:
über einen 0–10-V-Analogausgang für EC-Lüfter oder 0–10-V-AC-Lüfter angesteuert werden, oder
über drei Analogausgänge betrieben werden, die als gestufte Lüfterdrehzahlen für AC-Lüfter genutzt werden.
Der Vorteil liegt in der Konsistenz: Egal ob Ihre Gebläsekonvektoren ausschließlich heizen oder ausschließlich kühlen – Sie können denselben Raumregler für Gebläsekonvektoren (FCUs) als einheitliche Hardwareplattform verwenden, lediglich mit angepasster Konfiguration und Firmware.
2-Leiter-FCU – Umschaltung Heizen/Kühlen (Changeover)
Viele Systeme nutzen 2-Leiter-Gebläsekonvektoren mit Umschaltung (Changeover), bei denen derselbe Wärmetauscher je nach Systemwassertemperatur oder saisonaler Strategie zwischen Heiz- und Kühlbetrieb umschaltet. Der Alledio Regler kann dies über einen einzelnen Analogausgang für den Wärmetauscher und eine interne Logik abbilden, die den Wechsel zwischen Heiz- und Kühlmodus steuert.
Zusätzlich steht ein weiterer Analogausgang zur Verfügung, z. B. für:
die Regelung eines EC-Lüfters oder eines 0–10-V-AC-Lüfters, oder
bis zu drei Analogausgänge, die den gestuften Lüfterdrehzahlen eines AC-Lüfters (Stufe 1, Stufe 2, Stufe 3) zugeordnet werden.
Damit wird der Regler zu einem vielseitigen Raumregler für Gebläsekonvektoren (FCUs) in Gebäuden mit Mischbetrieb, in denen Sie nicht für jede Saison einen eigenen Regler einsetzen möchten.
4-Leiter-FCU – getrenntes Heizen und Kühlen

In flexibleren Systemen mit 4-Leiter-Gebläsekonvektoren kann der Alledio Regler zwei Analogausgänge exklusiv nutzen:
einen für das Heizventil,
einen für das Kühlventil.
Die Lüfterregelung folgt demselben Prinzip:
Ein zusätzlicher Analogausgang wird zur Ansteuerung eines EC-Lüfters oder eines 0–10-V-AC-Lüfters verwendet, oder
die verbleibenden Analogausgänge werden für Stufe 1 und Stufe 2 eines AC-Lüfters genutzt.
Diese Konfiguration ist ideal, wenn hohe Komfortansprüche bestehen und Heizen und Kühlen gleichzeitig verfügbar sind. Der Raumregler für Gebläsekonvektoren (FCUs) bleibt das einzige sichtbare Gerät im Raum, während das Verhalten der Wärmetauscher im Hintergrund vollständig entkoppelt bleibt.
4-Leiter-FCU – ein Analogausgang mit Split-Range-Regelung
In manchen Regelkonzepten ist es gewünscht, sowohl Heizen als auch Kühlen über einen einzigen Analogausgang zu realisieren, unter Verwendung einer Split-Range-Regelstrategie. Zum Beispiel:
5–10 V repräsentieren Heizbedarf,
5–0 V repräsentieren Kühlbedarf.
Der Alledio Regler unterstützt solche Strategien, indem er den Regelbereich des Steuersignals entsprechend abbildet. Gleichzeitig steht ein weiterer Analogausgang zur Verfügung – etwa für einen EC-Lüfter oder ein 0–10-V-Lüfter-Signal, oder Sie verteilen die übrigen drei Ausgänge auf Stufe 1, Stufe 2, Stufe 3 eines AC-Lüfters.
Auf diese Weise lassen sich erweiterte Regelphilosophien realisieren, während Sie dennoch auf eine einheitliche Hardwarevariante des Raumreglers für Gebläsekonvektoren (FCUs) standardisieren.
Zeitprogramme: Komfort, der mit der Uhr geht
Ein guter Regler reagiert nicht nur – er plant voraus. Der Alledio Room Controller unterstützt Zeitprogramme (Scheduling), die direkt am Gerät eingerichtet werden können.
Ein typisches Beispiel ist ein 7-Tage-Zeitprogramm, bei dem Sie für jeden Tag bis zu sechs Zeitintervalle definieren können. Jedes Intervall kann einen eigenen Temperatur-Sollwert oder Modus (Comfort, Economy, Setback) haben. Für Büros, Hotels mit gut vorhersehbarer Belegung oder Wohnprojekte mit regelmäßigen Nutzungsprofilen ermöglichen Zeitprogramme eine elegante Balance zwischen Komfort und Energieverbrauch.
Gleichzeitig machen sie den Raumregler für Gebläsekonvektoren (FCUs) autonomer. Selbst wenn übergeordnete Managementsysteme vorhanden sind, können lokale Zeitprogramme als robuste Fallback-Ebene dienen.
Anpassung: Protokolle, Modbus-Rollen und Branding

Da die Alledio Plattform OEM-friendly ist, geht die Konfigurationsflexibilität weit über ein paar zusätzliche Sollwerte hinaus. Für Integratoren und Hersteller kann der Regler auf mehreren Ebenen angepasst werden:
Die Liste der Modbus-Datenpunkte (Modbus Datapoint List) kann praktisch „hardcodiert“ bzw. vorkonfiguriert werden, sodass Geräte bereits ab Werk an die Projektstandards angepasst ausgeliefert werden; der zugrunde liegende Protokollstandard ist ausführlich dokumentiert unter Modbus.
Der Regler kann als Modbus Master oder Modbus Slave arbeiten – je nachdem, ob er andere Geräte ansteuert oder von einem Leitsystem geführt wird.
Unterstützung für proprietäre Protokolle kann bei Bedarf ergänzt werden, damit sich der Regler ohne zusätzliche Gateways in bestehende Ökosysteme einfügt.
Das Branding des Geräts lässt sich anpassen: Positionierung des Logos, Farbschema in der UI und sogar Silberdruck auf der Glasfront mit Kundenlogo oder individuellen Designelementen.
All dies bedeutet, dass Ihr Alledio Room Controller weder optisch noch funktional dem eines anderen Herstellers gleichen muss, selbst wenn er technisch auf derselben Hardwareplattform basiert.
Design als Wettbewerbsvorteil für FCU-Hersteller
Aus Sicht des Endnutzers ist der Gebläsekonvektor selbst nahezu unsichtbar. Das einzige, was er wahrnimmt und bedient, ist der Regler an der Wand. Deshalb ist der Raumregler für Gebläsekonvektoren der zentrale Touchpoint, der die Wahrnehmung des gesamten Systems prägt.
Für Hersteller von Gebläsekonvektoren ist die Kombination ihrer Geräte mit einem hochwertig gestalteten Regler mehr als eine rein ästhetische Entscheidung. Sie wird zu einem kommerziellen Differenzierungsmerkmal. Gutes Industriedesign signalisiert ingenieurtechnische Sorgfalt, reduziert Bedienhürden und lässt die Gesamtlösung modern und durchdacht wirken.
Andivi versteht Industriedesign seit jeher als integralen Bestandteil der technischen Entwicklung – nicht als nachträgliche Ergänzung. Ein solcher designorientierter Ansatz bei Produkten wie dem Alledio Room Controller bedeutet, dass eine hochwertig gestaltete Bedienfront die wahrgenommene Wertigkeit einer gesamten FCU-Produktlinie deutlich steigern kann – insbesondere in wettbewerbsintensiven Ausschreibungen.
Firmware-Erweiterungen für projektspezifische FCU-Funktionen
Da Andivi sowohl Hardware als auch Firmware entwickelt, ist die Plattform kein geschlossener „Black Box“-Ansatz. Für OEM-Kunden oder größere Integratoren kann die Firmware des Raumreglers für Gebläsekonvektoren um kundenspezifische Funktionen erweitert werden:
kundenspezifische Lüfterlogik oder Ventilalgorithmen,
Integration in spezielle Sicherheitsabläufe oder lokale Vorschriften,
maßgeschneiderte Inbetriebnahme-Menüs (Commissioning) und Testmodi,
erweiterte Interaktion mit Gebäudemanagementsystemen (BMS) oder Cloud-Plattformen.
So kann jedes Projekt – oder eine gesamte Produktfamilie – seine spezifischen Anforderungen abbilden, ohne dass ein vollständig neuer Regler von Grund auf entwickelt werden muss.
Wenn Sie Gebläsekonvektoren so vernetzen möchten, dass sie an der Wand gut aussehen und sich in den Regelungsdiagrammen sauber einfügen, ist der Alledio Room Controller genau als diese Brücke konzipiert: technisch leistungsfähig für Ingenieure, visuell vertrauenerweckend für Nutzer und flexibel genug für OEM-Partner, die ihre Lösung differenzieren wollen, ohne das Hardware-Rad neu zu erfinden.






